Mein erstes Mal London

Mein erstes Mal London

Endlich, endlich, endlich finde ich die Zeit ein paar Zeilen über meinen letzten Urlaub zu schreiben. Es ist schon merkwürdig. Fast vier Monate sind seit dem vergangen. Die Bilder sind schon längst sortiert, ausgewählt und bearbeitet und ein kleines Fotobuch, privat, für mich und meine Frau, ist ebenfalls entstanden und schon längst im Regal verstaut.

Sei es drum, es geht um London. Kennen die meisten, Hauptstadt von England, über 8,5 Millionen Einwohner, gefühlt war jeder aus meinem Umfeld schon einmal da. Ich nicht, zumindest galt das bis Oktober 2018 und das war ein großer Fehler.

KAUM PLANUNG, KEIN PROBLEM!

Die Vorbereitungen für den etwa 10 tägigen Trip nach Südengland hielten sich stark in Grenzen. Ich selbst habe eigentlich nur dem Reiseziel zugestimmt. Um Unterkunft und ein paar Ausflugsziele hat sich meine Frau gekümmert. Das schöne an einer eher planlosen Reise ist doch aber, dass man keinem strengen Zeitplan folgen muss. Hier eine Sehenswürdigkeit, da noch etwas Königshaus. Wir waren einfach da. Interessante Dinge würden wir schon sehen wenn wir unterwegs sind. Langweilig wurde uns jedenfalls nie.

Wie bei jeder (Städte)reise ziehen wir es vor in einer Ferienwohnung, statt in einem Hotel unterzukommen. Ich mag es morgens zum Frühstücken in den nächst gelegenen Shop zu laufen und bin der Meinung, dass ich so auch etwas mehr vom Flair der Stadt aufsauge. Flair gab es in unserem Stadtteil allerdings auf dem ersten Blick nicht. Wir waren in West-Croydon untergekommen. Relativ weit ab vom Schuss, dafür billig. Ne, nicht günstig, billig.

Zum Glück gab es neben unserer Wohnung direkt ein kleines Restaurant mit einem sagenhaften Frühstück. Wenn man so in den Tag startet kann man über einiges hinwegsehen. Zu Hause waren wir ohnehin nur zum schlafen. Jeden Vormittag ging es bis in die späten Abendstunden Richtung Innenstadt. Immer mit dabei, meine Sony A7 III* mit dem fast festgewachsendem Zeiss Batis 25mm*. Es sind ausnahmslos alle Bilder mit diesem Objektiv entstanden.

SEHENSWÜRDIGKEITEN UND ANDERE DINGE

Ich will gar nicht zu viel über Sehenswürdigkeiten berichten. Natürlich war es irgendwie cool die Tower Bridge mal live zu sehen. London ist eine Stadt die man schon oft auf anderen Fotos oder im TV und Filmen gesehen hat und natürlich erkennt man einige Spots sofort wieder.

Mich hat eher die Stadt an sich, die Menschen und die Architektur fasziniert. London ist an jeder Ecke einfach unheimlich fotogen. Ich vermute es liegt an der vorherrschenden Farbe rot, die immer einen schönen Kontrast zum städtischen Grau liefert. Natürlich treffen auch viele Kulturen aufeinander. Irgendwie merkt man das. Alle waren freundlich und zuvorkommend. Dabei meine ich nicht nur Servicekräfte in Restaurants und Bars, es schien als sei jeder Mensch dort freundlich.

Der Typ der uns unsere Wochentickets an einem kleinen Kiosk verkaufte hat mit uns geplaudert und sich die Zeit genommen mit uns durchzurechnen, was für den 10 tägigen Trip am besten für uns ist. Als wir uns im Richmond Park ein wenig verlaufen haben und kein Bus an der eigentlichen Haltestelle fuhr half uns eine Dame, die grad mit ihrem Hund spazieren war, sofort aus der Patsche. Ein anderes Mal wussten wir nicht so recht mit welchem Bus oder welcher Bahn wir nach Hause kommen sollten und zwei Mädels haben uns die beste Route rausgesucht und uns Apps rund ums Thema London empfohlen.

Ich könnte da noch mehr Beispiele aufzählen. Warum war das denn für mich so überraschend? Ich hatte es einfach nicht erwartet, keine Ahnung warum. Der Umgang untereinander war deutlich angenehmer als hierzulande. Mir ist klar, dass es sich dabei um einen arg oberflächlichen Eindruck eines 10-Tage-Aufenthalts handelt, aber das ist halt hängengeblieben.

FISH N CHIPS UND CIDER

„Igitt, Cider“. War bis dato meine Reaktion. Aber das Zeug schmeckt. Vielleicht musste ich mich erst an den Geschmack gewöhnen und herrje, mein Geschmack hatte mehr als genug Gelegenheiten sich daran zu gewöhnen. Mittlerweile find ich´s ernsthaft lecker. Genau wie Fish n Chips. Mit Erbsen und so. Geil. Genau mein Ding.

Wenn ich so drüber nachdenke ist London für mich eine echte Traumstadt. Sollte ich irgendwann mal ins Ausland ziehen, dann nach London. Und das meinte ich eingangs übrigens mit „das war ein Fehler“. Wieso bin ich nicht schon öfter dort gewesen? Das wird sich 100%ig ändern.

Natürlich ist es keine große Kunst hier irgendwelche Landschaften und ruhenden Dinge manuell zu fokussieren, aber ich habe das wirklich (ich schwöre) noch nie ernsthaft gemacht.

Das Objektiv mit seinem butterweichen, leichtgängigen und langen Fokusring unterstützt dabei schon sehr. Selbst kleinste Distanzen lassen sich prima einstellen.

Und siehe da, nach den ersten paar Bildern dachte ich „Verdammt, das macht richtig Spaß“.

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